Jahreshauptversammlung

Volle Kraft voraus mit neuem Segel – Musikverein Asel bricht auf zu neuen Ufern


Am 06.03.2015 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Musikvereins Asel bei Anwesenheit vieler aktiver, passiver und fördernder Mitglieder statt. Johannes Knöchelmann begrüßte die Teilnehmer und leitete die Versammlung stellvertretend für den gesamten Vorstand des Musikvereins. Aus dem Bericht des zweiten Vorsitzenden Matthias Weber ließ sich erkennen, dass es kein einfaches Jahr für die aktiven Orchestermitglieder war. Nachdem Friedrich Platz bei der letzten Jahreshauptversammlung die Niederlegung seines Amtes als Dirigent verkündete, fand sich zwar relativ schnell ein neuer Dirigent, mit dem jedoch leider die Zusammenarbeit im Januar diesen Jahres wieder beendet werden musste. Auch kämpft der Musikverein Asel mit einem Rückgang aktiver Musiker, die oftmals wegen Studium, Beruf oder aus persönlichen Gründen die Region Hildesheim verlassen und somit ein wertvoller Teil des Orchesters verloren geht.

Alle diese Probleme sollen in diesem Jahr gelöst werden und der Vorstand ist schon in voller Vorbereitung, dies zu ermöglichen. Begonnen hat der Aufschwung des Musikverein Asel damit, dass ein Dirigent gefunden wurde der selber in Asel wohnt, den Musikverein und seine Mitglieder größtenteils schon kennt und der hochmotiviert ist, das Orchester am Leben zu erhalten. Markus Sann konnte aus Krankheitsgründen persönlich nicht an der Versammlung teilnehmen, doch ließ er per Mail seine Freude über eine hoffentlich langlebige und musikalisch erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Musikverein Asel verkünden. Auch der Bericht der Jugendwartin Britta Bumiller zeigt, dass es durchaus positive Neuigkeiten für die Versammelten zu berichten gibt. Derzeit musizieren 31 Kinder und Jugendliche im Musikverein, 20 von ihnen sind in den verschiedenen Ausbildungsgruppen zu finden.
Sie werden im Moment in einer Gruppe „Musik erleben“ für Kinder ab 5 Jahren, in zwei Blockflöten- und zwei Trommelgruppen für Schulkinder an die Musik herangeführt. Zudem gibt es das Jugendorchester in dem die fortgeschritteneren Jugendlichen spielen.
Im großen Orchester des Musikvereins spielen davon sieben Jugendliche mit. Besonders freute es Britta, verkünden zu können, dass drei von ihnen soeben den Einstieg zu den großen Musikern gewagt haben und begrüßt damit Larissa Wittur sowie Lena und Luisa Jung in den Reihen der „großen“ Musiker. Außerdem nahmen viele Kinder und Jugendliche an E-, D1 und D3- Lehrgängen erfolgreich teil. Dies zeigt, dass einige Jugendliche wirklich großen Einsatz für den Musikverein leisten. Abschließend sieht Britta Bumiller die Hauptaufgabe für 2015 darin, neue Musiker für den Musikverein zu gewinnen. Dazu wurde schon einiges geplant und hier auch noch einmal der Aufruf an alle, die ein Musikinstrument lernen möchten oder bereits ein Instrument spielen können, egal welcher Altersklasse, sich an den Musikverein Asel zu wenden
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Im weiteren Verlauf der Versammlung teilte Johannes Knöchelmann mit, dass er vom Amt des ersten Vorsitzenden zurücktreten wird, da er aufgrund seines ortsfernen Studiums nicht mehr an wichtigen Terminen und den wöchentlichen Proben teilnehmen kann. Dies sorgte für einigen Diskussionsstoff bei den Teilnehmer, jedoch ließ sich kein neuer erster Vorsitzender finden, sodass es nun einen vakanten Vorstand gibt. Die anderen Vorstandsmitglieder erklärten sich aber bereit, Johannes Aufgaben vorerst mit zu übernehmen, bis sich ein neuer erster Vorsitzender gefunden hat.

Norbert Lange nahm im Auftrag des Kreismusikverbandes die Ehrungen der aktiven, passiven und fördernden Mitglieder vor und konnte Oliver Rousselange für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft mit der Ehrennadel auszeichnen. Sonja Goldberg bekam die Ehrennadel für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft und Janine Rabe nachträglich vom vergangenen Jahr die Nadel für 10 Jahre passive Mitgliedschaft. Leider konnten viele der passiven und fördernden Mitglieder wegen Abwesenheit ihre Ehrungen nicht entgegennehmen. Doch für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft erhielt Heinrich Weber die Ehrennadel und eine Ehrenurkunde und ihm wurde für seine lange Treue zum Musikverein Asel sowohl von Norbert Lange, als auch vom Vorstand herzlich gedankt. Vereinsintern konnte Matthias Weber Luisa Donath die Vereinsnadel für 5 Jahre aktive Mitgliedschaft überreichen. Johannes Knöchelmann konnte im Anschluss Sandra und Oliver Rousselange und Matthias Weber für besonders häufige Anwesenheit bei Proben und Auftritten mit kleinen Präsenten als Dankeschön für ihren Einsatz für den Verein beschenken.

Nach einem Ausblick auf das kommende Jahr 2015 und das geplante Zeltfest im Jahr 2016 schloss Johannes die Versammlung mit dem großen Wunsch, der nicht nur vom Vorstand sondern auch von den aktiven Musikern und dem neuen Dirigenten geäußert wurde, in diesem Jahr wieder ein Konzert im bekannten Stil des Musikverein Asel spielen zu können. Das Fazit der Jahreshauptversammlung ist, dass sich der Musikverein Asel voll positiver Stimmung auf die vor ihm liegenden Probleme stürzen wird und das Jahr sowohl musikalisch als auch im Hinblick auf neue Mitglieder erfolgreich gestalten wird.  

 

 

Konzert 2013
Konzert 2013
Ankündigung in der HALOKAZ
Ankündigung in der HALOKAZ
Zeitungsartikel zum Konzert 2013
Zeitungsartikel zum Konzert 2013
Weihnachtskonzert 2013
Weihnachtskonzert 2013

Weihnachtskonzert des Musikvereins Asel e.V.

 

Der Musikverein Asel präsentierte am 14.12.2013 unter der Leitung seines Dirigenten Friedrich Platz sein erstes Weihnachtskonzert. Das Konzert, das auf dem Hof der Familie Krone im Felde stattfand, war ein bunter Mix aus bekannten Weihnachts- und Adventsmelodien. Neben traditionellen Liedern wie „Es ist ein Ros entsprungen“ und dem „Tochter Zion Marsch“ bekamen die rund  200 Zuschauer auch Radioklassiker wie „Last Christmas“, „Let it snow“ und „White Christmas“ zu hören.

Die Moderatoren Moritz Hoffmann und Simon Knöchelmann ergänzten die musikalischen Darbietungen genau so gekonnt wie Maria Büsse die Lachmuskeln des Publikums forderte, als sie die Weihnachtsgeschichte so vortrug, wie es Udo Lindenberg wohl tun würde.

Die Zuhörer in der prall gefüllten Scheune, die kurzerhand zum Konzertsaal umfunktioniert wurde, konnten sich außerdem noch an den Klängen des neu formierten Jugendorchesters erfreuen. Die 12 jungen Musiker intonierten die Stücke „Jingle Bells“ und „Kling Glöckchen“ und ernteten dafür viel Applaus.

Doch der Musikverein hatte nicht nur die Musik als Weihnachtsgeschenk dabei. Zum Ende des Programms kam nämlich der Weihnachtsmann vorbei und teilte unter den Klängen von „Lasst uns froh und munter sein“ und „We wich you a merry christmas“ Süßigkeiten an alle Kinder aus.